Superskalar

super scalar

Der Begriff superskalar kommt in Verbindung mit Prozessor-Architekturen vor und wird für Prozessoren benutzt, die Instruktionen parall abarbeiten können. Dabei handelt es sich in der Regel um die Prozessoren, die die höchste Rechenleistung in einer Prozessorfamilie erbringen. Solche Prozessoren haben mehrere Funktionseinheiten für Instruktionen und können sequentielle Programm-Instruktionen, die unabhängig voneinander ausführbar sind, auf Anweisungsebene parallel abarbeiten. Die Anweisungslogik eines superskalaren Prozessors untersucht die sequentiellen Programme hinsichtlich der Möglichkeit diese innerhalb eines Zyklus´ ausgeben zu können. Bietet das Programm hinreichende Möglichkeiten zur Parallelverarbeitung, dann kann ein superskalarer Prozessor in jedem Zyklus ein Anweisung auf jeder Ausführungseinheit ausführen. Damit würde man eine Insruktion pro Taktimpuls realisieren, was der Performance von "1" entspricht.

Auf superskalaren Prozessoren können daher auch Programme ablaufen, die ursprünglich für sequentiell arbeitende Prozessoren geschrieben wurden. Da sie die Parallelverarbeitung auf Anweisungsebene nutzen, arbeiten sie die gleichen Programme wesentlich schneller ab. Sie finden in Workstations und leistungsfähigen Personal Computern ihren Einsatz.

Bei Intel-Prozessoren wird das Pipeline-Konzept in allen Mikroprozessoren ab dem 80186 verwirklicht.

Querverweise von Superskalar nach:

Querverweise nach Superskalar von: