Superheterodyne-Prinzip

superheterodyne receiver

In den Anfangsjahren der Rundfunktechnik war es technisch nicht möglich hoch selektive und durchstimmbare Filter sowie Verstärker über größere Frequenzbereiche zu realisieren. Aus diesem Grund hat man über eine Mischung der Eingangsfrequenz mit einer abstimmbaren Oszillatorfrequenz eine Zwischenfrequenz generiert, die immer konstant ist und über selektive Verstärker verstärkt werden kann. Dieses Prinzip heißt Überlagerungs- oder Superheterodyne-Prinzip. Das Prinzip wird in allen Rundfunk- und Fernsehgeräten angewendet aber auch in anderen HF-basierten Empfängern.

Prinzip des Superheterodyne-Empfängers
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Als Beispiel soll das Empfangsteil eines UKW-Empfängers dienen. Die Sendefrequenzen liegen bei UKW zwischen 87 MHz und 108 MHz. Wird diese Eingangsfrequenz mit einer abstimmbaren Oszillatorfrequenz zwischen 98 MHz und 118 MHz gemischt, dann ergibt sich aus der Mischung der Oszillatorfrequenz und Eingangsfrequenz die Zwischenfrequenz von 10 MHz. Diese Zwischenfrequenz (ZF) steht am Ausgang des Mischers zur Verfügung und wird in einem hochselektiven Zwischenfrequenz-Verstärker verstärkt. Anschließend wird das ZF-Signal im Demodulator demoduliert und als analoges oder digitales Signal weiterverabeitet.

Reichen die Selektionsmöglichkeiten des Superheterodyne-Verfahrens nicht aus, können diese durch einen weiteren nachgeschalteten Selektionsempfänger erhöht werden. Man spricht dabei von Doppelsuper.

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