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Stufenfaser

SIF (step index fiber)

Die Stufenfaser (SIF) hat ihren Namen durch das stufenförmige Ansteigen der Brechzahl vom Kernglas zum Mantelglas. Bei diesem Lichtwellenleiter ist der Brechungsindex innerhalb des Kerns konstant und durch einen abrupten Übergang an der Grenzfläche zwischen Kernglas und Mantelglas gekennzeichnet. Kernglas und Mantelglas sind aus Quarzglas.


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Aufbau 
     der Stufenindex-Profilfaser
Aufbau der Stufenindex-Profilfaser lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Stufenfaser hat eine hohe Modendispersion von 50 ns/km bis 100 ns/km, die zu großen Laufzeitunterschieden der Lichtstrahlen und dadurch bedingt zu starken Pulsverbreiterungen führt. Daraus resultiert eine relativ geringe Übertragungsbandbreite von etwa 100 MHz x km. Die Stufenfaser wird kaum noch eingesetzt, wenn, dann für kurze Entfernungen über einige hundert Meter. Der Kerndurchmesser moderner Stufenindexfasern liegt zwischen 25 µm und 1.500 µm, der Manteldurchmesser zwischen 125 µm und 1.650 µm. Die untersten Werte für die numerische Apertur liegen bei ca. 0,10.

Dämpfungskurve 
     einer Stufenindexfaser mit 200 µm Kerndurchmesser
Dämpfungskurve einer Stufenindexfaser mit 200 µm Kerndurchmesser lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Stufenfaser ist relativ einfach herzustellen, sie kann in einem großen Temperaturbereich bis 130 °C und darüber eingesetzt werden, hat aber eingeschränkte übertragungstechnische Eigenschaften.

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