Spleiß
splice
Ein Spleiß ist eine nicht lösbare Verbindung zwischen zwei Lichtwellenleitern, die sich durch geringste Dämpfungswerte auszeichnet. Es gibt drei Spleiß-Verbindungen: den Klebe-Spleiß , den Crimp-Spleiß und den Fusions-Spleiß oder Schmelz-Spleiß.
Beim Klebe-Spleiß werden die Lichtwellenleiter durch ein eng toleriertes Röhrchen gegeneinander geführt. An der Stoßstelle der beiden LwLs wird durch eine Öffnung im Führungsröhrchen von außen Klebstoff eingeführt, der für eine dauerhafte Verbindung sorgt. Klebe-Spleiße sind nur bei Multimodefasern möglich; sie können vor Ort ausgeführt werden und haben eine Einfügungsdämpfung von 0,2 dB bis 0,7 dB.
Beim Crimp-Spleiß, der bei Multimodefasern und Monomodefasern ausgeführt werden kann und ein Crimp-Spleißgerät erfordert, wird zwischen die beiden Glasfasern ein Gel gefüllt. Crimp-Spleiße können ebenfalls vor Ort installiert werden und sind in den Dämpfungswerten vergleichbar denen des Klebe-Spleißes.
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Schmelzspleiß-Verfahren und vorbereitende Arbeiten ![]() |
Die am weitesten verbreitete Methode zur unlösbaren Verbindung zweier Lichtwellenleiter ist die Lichtbogen-Spleißtechnik, auch Fusions-Spleiß oder Schmelz-Spleiß genannt. Dabei werden die präparierten Faserenden präzise ausgerichtet (Alignment Technique) und im elektrischen Lichtbogen bei etwa 2000 Kelvin ohne zusätzliche Hilfsmittel direkt miteinander verschweißt. Die Spleißdämpfung beträgt dabei zwischen 0,03 dB und 0,2 dB.
Querverweise von Spleiß nach:
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