PSD (Spektrale Leistungsdichte)

power spectral density

Die spektrale Leistungsdichte (PSD) ist ein nachrichtentechnischer Kennwert für die Sendeleistung in einem spektralen Frequenzbereich.

Beispiel für eine Power Spectral Density Mask (PSD)
Beispiel für eine Power Spectral Density Mask (PSD) lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der Kennwert muss in der Funktechnik und bei der Übertragung in schmalen Frequenzbereichen, wie bei der DSL-Übertragung beachtet werden. Man arbeitet in diesem Zusammenhang mit PSD-Masken, die in den jeweiligen Übertragungsverfahren standardisiert sind und die optimale Spektrumausnutzung bieten. In diesen PSD-Masken sind die maximalen Sendeleistungen in Abhängigkeit von der Frequenz eingetragen. Dies ist besonders wichtig bei Kabelbündeln, wie sie im Anschlussbereich für die DSL-Techniken eingesetzt werden, weil sich bei zu hoher spektraler Leistungsdichte die verschiedenen Services gegenseitig beeinträchtigen. Die PSD-Masken sind so ausgelegt, dass auch im Worst Case noch eine Datenübertragung zulassen. Wenn allerdings alle Services im Kabelbündel die maximale Leistungsdichte nutzen, dann stören sich die Leitungen gegeneinander und die Datenrate der einzelnen Dienste sinkt.

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