Speicherbaustein
memory chip
Mit der Entwicklung des Halbleiters waren die technologischen Voraussetzungen für die Datenspeicherung auf Halbleiterbasis gegeben. 1968 wurde der erste Halbleiterspeicher, ein Random Access Memory (RAM) auf MOS-Basis in LSI-Technologie, mit einer Taktrate von 4,77 MHz vorgestellt.
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Die Entwicklungsstufen des Speicher-Chips ![]() |
Mit der technologischen Weiterentwicklung der LSI-Technologie hin zur VLSI- und zur ULSI-Technologie wurden neue leistungsfähige Speicherchips entwickelt, wobei sich die Speicherkapazität, die Datentransferrate und die Taktrate dramatisch erhöhten. Letztere erreicht bei modernen Speicherchips Werte von 800 MHz.
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In Speicherbausteinen eingesetzte Speichertechnologien ![]() |
Um die Datentransferraten von Speicherchips zu erhöhen wurden Verfahren entwickelt, bei denen in einer Taktperiode mehrere Datentransfers ausgeführt werden. So bei der DDR-Technologie, bei dem die steigende und fallende Flanke des Taktsignals für den Datentransfer benutzt werden. Bei anderen Verfahren wie dem QBM-Verfahren erfolgt der Datentransfer sogar zu vier verschiedenen Zeitpunkten des Taktsignals. Auch wurde die Architektur des Speicherbusses für höhere Transferraten weiterentwickelt. Hier sind zu nennen die Rambus-Architektur und das FB-DIMM. Darüber hinaus erkennt man, dass die Versorgungsspannung beständig reduziert wurde. Der Grund hierfür liegt in der Verlustleistung der Speicherchips, die mit der Versorgungsspannung quadratisch ansteigt.
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Entwicklung der Versorgungsspannung von RAM-Bausteinen ![]() |
Aus dem klassischen RAM entstanden durch diese Entwicklungen viele leistungsfähige Varianten wie das DRAM, FPM-DRAM, MRAM, EDO-DRAM, SDRAM, SLDRAM, DDR-SDRAM, EDRAM und XDR-DRAM.
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