Soundkarte

sound card

Die Soundkarte dient der Umsetzung, Verarbeitung und Speicherung von Audio in Personal Computern.


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Aufbau einer Soundkarte
Aufbau einer Soundkarte lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Funktional handelt es sich um eine Erweiterungskarte die analoge Sprach- und Audiosignale in einem A/D-Wandler digitalisiert, die digitalisierten Daten verarbeitet und komprimiert und in einem Audiodateiformat im Arbeitsspeicher ablegt. Die Audioqualität wird durch die Quantisierung des A/D-Wandlers bestimmt und durch die Abtastrate. Bei einer Digitalisierung mit 16 Bit ergibt sich eine Auflösung von 65.536 Klangstufen, und bei einer Abtastrate von 44,1 kHz eine Datenmenge 88,2 kB/s. Diese Audiodaten werden in der digitalen Signalverarbeitung (DSP) verarbeitet und mittels Audiokompression reduziert. Die komprimierten Daten werden in einem Audiodateiformat, beispielsweise in MP3 oder im WAV-Dateiformat auf dem Arbeitsspeicher der Soundkarte zwischengespeichert, bevor sie auf die Festplatte geladen werden.

Soundkarte, Foto: Conrad Electronic
Soundkarte, Foto: Conrad Electronic lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Wiedergabe erfolgt in umgekehrter Richtung. Die gespeicherten Audiodaten werden von der Festplatte oder einem optischen Speichermedium im digitalen Signalprozessor dekomprimiert und in einer Audiosynthese in die hörbaren Audiodaten umgerechnet, die dann im D/A-Wandler wieder in ein analoges Audiosignal gewandelt werden.

Soundkarte, Foto: Conrad Electronic
Soundkarte, Foto: Conrad Electronic lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Audiokarten haben mehrere Analogeingänge für Mikrofone und für Line-In-Signale, Ausgänge für Lautsprecher und Line-Out-Signale sowie eine MIDI-Schnittstelle über die Töne, Instrumente und Sounds beschrieben werden können.

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