Smart Metering
smart metering
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Smart Metering, Foto: Lerchwerke ![]() |
Smart Metering schafft in Kombination mit Smart Meter, den intelligenten Stromzählern, und den Smart Grids, den intelligenten Stromnetzen, die Voraussetzungen um die Stromerzeugung kurz- und mittelfristig besser auf den Strombedarf und das Verbrauchsverhalten anpassen zu können. Die Energiemessung spielt dabei eine wesentliche Rolle für die Ermittlung des Strombedarfs. Mit Smart Metern wird zeitabhängig der Eigenverbrauch erfasst, ausgefeilte Techniken erfassen auch den Bezug von Energie, die Lieferung, die Produktion, den Verbrauch und den Eigenverbrauch. Die vom Smart Meter ermittelten und an den Energieversorger weitergeleiteten Verbrauchswerte fließen in das Kapazitätsmanagement der Smart Grids ein, können zur Verbesserung der Tarifmodelle herangezogen werden und sollen für einen sparsameren Umgang mit Energie sorgen. Die verbrauchsbezogenen Daten können auch für Prognosen und die Bedarfsentwicklung herangezogen werden. Durch tageszeitabhängige Tarife können Verbraucher leistungsstarke Verbrauchsgeräte immer dann betreiben, wenn die tageszeitabhängige Tarifierung ihnen Vorteile bringt.
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Smart-Meter-Funktionen ![]() |
Smart Metering geht weit über die Funktionen der klassischen Stromzähler hinaus, weil ein Smart Meter den Energieverbrauch und die Energieeinspeisung bidirektional erfassen muss. Dies ist dann der Fall, wenn der Strom nicht nur vom Stromnetz bezogen, sondern auch in dieses eingespeist wird. So bei Photovoltaikanlagen oder bei Elektrofahrzeugen, deren Akkus als Energiespeicher eingesetzt werden könnten. Es gibt verschiedene Konzepte für die Datenübertragung hin zum Energieversorger. Dies kann über Web-Interfaces und das Internet erfolgen; die Messdaten können aber ebenso über lizenzfreie Funkfrequenzen oder über Mobilfunknetze übertragen werden und auch über die Stromnetze mittels Powerline. Dagegen sind die von der Cenelec festgelegten Frequenzbänder für die Übertragung der Zählerstände über das Stromnetz nicht nutzbar, da deren Datenraten zu niedrig sind.
Die Vernetzung des Smart Metering bildet eine M2M-Kommunikation und führt langfristig hin zu Smart Metering Grids, bei der eine weitgehende messtechnische Vernetzung angestrebt wird.
Insgesamt ist in der Stromerzeugung ein Paradigmenwechsel zu erkennen, der sich in der verbrauchsabhängigen Steuerung ausdrückt. Zukünftig soll nämlich nur noch so viel Energie verbraucht werden, wie gerade produziert wird. Ein Aspekt für dieses Zukunftsszenario ist die vom National Institute of Standards and Technology (NIST) vorgenommene Einbindung von Smart Grids und Smart Metering in die Home Networks (HAN).





