Skineffekt
skin effect
Wenn Strom durch einen Leiter fließt, dann sucht sich dieser den Weg des geringsten Widerstands. Bei Stromfluss entstehen innerhalb eines Leiters magnetische Felder, die durch Induktion eine Gegenspannung generieren. Die Größe dieser Gegenspannung nimmt von der Leitermitte zur Leiteroberfläche hin exponentiell ab und ist an der Leiteroberfläche praktisch nicht mehr vorhanden. Das hat zur Folge, dass sich die Elektronen in der Leitermitte praktisch nicht mehr bewegen und die Stromdichte nach außen hin zunimmt.
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Reduzierung des effektiven Leiterquerschnitts durch den Skin-Effekt ![]() |
Der Strom wird mit steigender Frequenz durch die selbst induzierten Magnetfelder aus der Leitermitte hin zur Oberfläche verdrängt. Diesen Verdrängungseffekt, der mit steigender Frequenz immer ausgeprägter wird, heißt Skineffekt und wirkt sich bei Hochfrequenz so aus, dass der gesamte Strom nur noch an der Leiteroberfläche fließt.
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Abhängigkeit der Eindringtiefe beim Skin-Effekt von der Frequenz ![]() |
Der Skineffekt tritt bereits bei niedrigen Frequenzen ein und zeigt sich in der Eindringtiefe. Eine Frequenzverdoppelung entspricht einer Halbierung der Eindringtiefe. So beträgt beispielsweise die Eindringtiefe bei einem Kupferdraht bei 500 kHz 0,1 mm, bei 50 MHz nur noch 0,01 mm.
Kompensieren lässt sich der Skineffekt durch die Vergrößerung der Leiteroberfläche, was bei Hochfrequenz- und Lautsprecherkabeln durch den Einsatz von Litze geschieht, deren Oberfläche um ein Vielfaches größer ist als das einer vergleichbaren kompakten Ader.
Querverweise von Skineffekt nach:
Querverweise nach Skineffekt von:

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