DLL (Sicherungsschicht )
data link layer
Die Aufgabe der Sicherungsschicht, der Schicht 2 des OSI-Referenzmodells, betrifft die fehlerfreie Übertragung von Frames über Übertragungsabschnitte, die zwei Stationen ohne Zwischenschaltung von Vermittlungsknoten miteinander verbinden.
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Die Sicherungsschicht im OSI-Referenzmodell ![]() |
Ungesicherte Systemverbindungen werden durch diese Schicht zu gesicherten Systemverbindungen modifiziert. Sie abstrahiert von den physikalischen Verbindungswegen. Ihre Aufgabe ist es, die Verbindungen zu verwalten. Dazu gehört auch das Anfordern und Freigeben. Sie fasst Folgen von Informationen zu Datenpaketen zusammen bzw. löst (größere) logische Einheiten, die von einer oberen Ebene kommen, zu (kleineren) Datenpaketen auf. Fehler werden im Zusammenhang mit ganzen Datenpaketen betrachtet. Zudem werden hier Fehler, die auf der physikalischen Ebene nicht feststellbar sind, erarbeitet und zum Teil korrigiert.
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Dienste und Funktionen der Sicherungsschicht ![]() |
Die Kommunikation auf der Schicht 2 kann sowohl verbindungslos als auch verbindungsorientiert erfolgen. Bei der verbindungslosen Kommunikation müssen alle zu übertragenden Einheiten mit Quell- und Zieladressen versehen werden (Beispiel: Token-Ring-Frame), während bei der verbindungsorientierten Kommunikation vor dem eigentlichen Datenaustausch logische Verbindungen zwischen den kommunizierenden Endgeräten aufgebaut werden müssen.
Die Sicherungsschicht des OSI-Referenzmodells wurde vom IEEE für den Bereich der lokalen Netze funktionell durch die beiden Unterschichten Logical Link Control (LLC) und Medium Access Control (MAC) konkretisiert, wobei mehrere MAC-Spezifikationen verabschiedet worden sind.
Für die gesicherte Datenübertragung wird bei ISO als Übertragungsprotokoll das HDLC-Protokoll eingesetzt. Eine Variante von HDLC (LAP B) wird von Datex-P verwendet. Speziell für lokale Netze hat IEEE Standards für die Schicht 2 entwickelt, die von ISO übernommen wurden. Neben der Flusskontrolle und der Fehlererkennung handelt der IEEE-Standard auch den Zugang zum Übertragungsmedium in Schicht 2 ab.
Die Definition nach DIN lautet: »Die Sicherungsschicht verbessert ungesicherte Systemverbindungen zu gesicherten Systemverbindungen«.
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