Sekundärbeschichtung
secondary coating
Die Sekundärbeschichtung ist eine zweite Schutzschicht für Glasfasern, die als Hauptbeschichtung dient. Bei dieser Beschichtung handelt es sich um eine Schutzhülle aus einer Kunststoffkombination, die direkt auf die Primärbeschichtung aufgebracht sein kann. Die Sekundärbeschichtung hat die Aufgabe die Faser über einen definierten Temperaturbereich von ca. -20 °C bis +80 °C vor thermischen Belastungen zu schützen. Dabei darf die Sekundärbeschichtung selbst die Faser nicht zusätzlich belasten, da jede Belastung zu Biegungen und Krümmungen führt und damit zusätzliche Verluste bewirkt.
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Aufbau der Glasfaser mit Kern- und Mantelglas, Primär- und Sekundärbeschichtung ![]() |
Je nach Glasfaseraufbau kann die Sekundär-Beschichtung fest oder auch lose über die Primär-Beschichtung gelegt sein. Da keine Sekundärbeschichtung alle an sie gestellten Forderungen erfüllt, wurden unterschiedliche Aderversionen entwickelt, die anwendungsspezifische Vorteile haben. Man unterscheidet daher zwischen Vollader und Hohlader.
Bei der Vollader oder Kompaktader hatte die Sekundärbeschichtung bisher ein Standardmaß von 900 µm. Die neuen LwL-Stecker setzen allerdings eine Sekundärbeschichtung von 600µm voraus.
Querverweise von Sekundärbeschichtung nach:
Querverweise nach Sekundärbeschichtung von:

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