Schall

sound

Schall ist ein physikalisches Phänomen, das aus der Vibration von Materie resultiert und sich in elastischen Medien ausbreitet. Die in der Akustik bekannte Form des Schalls ist die einer wechselnden Luftdruckänderung, die sich wellenförmig, räumlich und zeitlich im Raum ausbreitet. Sie entsteht durch Schwingungen in Musikinstrumenten oder Aktoren, wie dem Lautsprecher.

Klassifizierung des Schalls
Klassifizierung des Schalls lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Druckänderungen werden über das Medium Luft als Druckänderung zum Ohr und dort in ein akustisches Empfinden umgesetzt. Das menschliche Gehör reagiert auf den Schalldruck durch einen entsprechenden Sinneseindruck. Die für den Menschen hörbare Tonfrequenzen liegen zwischen 20 Hz und 20 kHz. Darüber liegende Tonfrequenzen werden mit Ultraschall bezeichnet, darunter liegende mit Infraschall. Schallfrequenzen, die über denen des Ultraschalls liegen, werden mit Hyperschall bezeichnet.

Schall kann nur in Materie, in festen, flüssigen und gasförmigen Medien, übertragen werden, da bei der Schallübertragung die Moleküle der Medien in ihren Trägheits- und Elastizitätskräften um ihre Ruhelage pendeln.

Schalldruckabfall in Abhängigkeit von der Entfernung
Schalldruckabfall in Abhängigkeit von der Entfernung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die durch den Schalldruck ausgelöste Luftdruckänderung wird in bar und Pascal angegeben. Da sich der Schall kugelförmig von der Schallquelle ausbreitet, verteilt er sich die Schallleistung mit zunehmendem Abstand von der Schallquelle auf eine immer größer werdende Fläche. Der Schalldruck der Schallquelle nimmt somit mit der Entfernung ab. Darüber hinaus gibt es auch eine frequenzmäßige Dämpfung. Höhere Frequenzen werden mit zunehmender Entfernung stärker gedämpft als tiefere Frequenzen.

Die Geschwindigkeit des Schalls, die Schallgeschwindigkeit, pflanzt sich in der Luft bei 20 °C mit 343 m/s fort.

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