Relais :: electromechanical relay :: EMR :: ITWissen.info

Registrieren Sie sich schon jetzt, um zukünftig unsere erweiterten Serviceangebote nutzen zu können.Hier geht es zur Registrierung

Relais

EMR (electromechanical relay)

Das elektromechanisch arbeitende Relais ist ein Schalter, dessen Schaltkontakte durch die Induktion in einer Spule ausgelöst werden. Die Schaltkontakte sind mechanisch mit einem Hebel verbunden, der bei Stromfluss durch die Spule von deren Eisenkern angezogen wird und mit dieser Bewegung die Federkontakte bewegt. Neben dem elektromechanischen Relais gibt es auch Halbleiterrelais (SSR), die kleiner sind und keine Schalterprellen haben


<< Anzeige >>

Aufbau eines Relais
Aufbau eines Relais lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Funktional haben Relais entweder einen stabilen Zustand, man spricht dann von monostabilen Relais, oder zwei stabile Zustände, das sind die bistabilen Relais. Bei einem monostabilen Relais schaltet das Relais wieder zu. rück sobald der Induktionsstrom für die Relaisspule unterbrochen wird. Solche Relais findet man in der Gebäude-, Steuer- und Fernmeldetechnik. Die bistabilen Relais schalten bei erneuter Auslösung in den zweiten stabilen Zustand und verharren dort bis eine erneute Auslösung erfolgt.

Industrie-Relais von Honeywell
Industrie-Relais von Honeywell lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Wichtige Merkmale von Relais sind die Schaltlast, das durch das Prellen der Schaltkontakte verursachte Einschwingverhalten und der Kontaktwiderstand der Relaiskontakte, der sich über die Anzahl der Schaltzyklen ändert. Um einen geringen Kontaktwiderstand, gute Korrosionsbeständigkeit und eine hohe Abbrandfestigkeit der Relaiskontakte zu erreichen, sind die Relaiskontakte aus Wolfram, oder aus speziellen Gold- und Silberlegierungen, wie Hartgold (AuNi), Silbernickel (AgNi), Silbercadmiumoxid (AgCdO) und Silberzinnoxid (AgSnO).

Ausführungsformen mechanischer Relais
Ausführungsformen mechanischer Relais lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Relais werden für das Umschaltung von Stromkreisen eingesetzt und haben den Vorteil, dass zwischen der auslösenden Spule und den Federkontakten Potentialfreiheit besteht. Man findet sie vorwiegend in der Fernmeldetechnik, in zeitabhängigen Schaltern, auf gedruckten Schaltungen in verkapselter Form als Reed-Relais und in der Energietechnik, in der sie Schütz heißen.

Die Relaiskontakte können in der Ruhestellung offen sein, dann werden sie als Schließer bezeichnet, sind sie im Ruhezustand geschlossen, werden sie als Öffner bezeichnet.

Twitter - Folgen Sie uns!


Erlesene Technik-News von ITWissen als IT Quickies - in 140 Zeichen auf Twitter.
Folgen Sie uns!



Unsere Partner

Digitalisierung von Video, Dia&#039;s und Foto&#039;s

Werbung