RFID-Tag
RFID tag
RFID-Tags sind kleine Transponder die die RFID-Markierungen als gespeicherte Daten enthalten und diese per Funk an RFID-Lesegeräte übertragen. Die RFID-Tags bestehen aus einem Prozessor, Speicher und einer Sende-/Empfangseinrichtung, die auf eine bestimmte RFID-Frequenz abgestimmt ist. Je nach Ausführung haben die Tags einen Informationsinhalt von bis hin zu 256 Bit.
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RFID-Tag ![]() |
Die Größe der Tags kann zwischen 1 mm und der Größe einer Chipkarte liegen und deren Gewichte kann zwischen 0,1 g und 10 g betragen. Kleinste RFID-Tags eignen sich daher zur Implantation in Tieren und Menschen. Tags werden zur Kennzeichnung an Waren, Paletten, Containern, Schachteln, Personen oder Tieren befestigt und werden in elektronischen Reisepässen, E-Pass, und auch in Zugangssicherungssystemen eingesetzt.
Bei den RFID-Tags unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Tags, zwischen vorprogrammierten, beschreibbaren und lesbaren.
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Verschiedene entfernungsabhängige RFID-Systeme ![]() |
Passive RFID-Tags haben keine eigene Stromversorgung, die Versorgungsspannung wird über Funk vom Lesegerät zum Tag übertragen. Bei der Aktivierung eines Tags sendet dieser seine Signale zurück zum Lesegerät. Die Auslesezeit liegt im Millisekunden-Bereich und die überbrückbare Entfernung ist abhängig von der RFID-Frequenz und der RFID-Übertragung. Hinsichtlich der Anwendung sind passive RFID-Tags für die Nahfeldkommunikation konzipiert. Man unterscheidet dabei zwischen den so genannten Close Coupling Tags, bei denen eine direkte Interaktion erforderlich ist um auf die gespeicherten Daten zuzugreifen, und den Remote Coupling Tags, die im Entferungsgbereich von etwa 1 m aktiviert werden können. Da passive RFID-Tags ausschließlich für die Nahfeldkommunikation geeignet sind, ist es nicht möglich sie aus größeren Entfernungen auszulesen.
In der Logistik werden die beiden genannten Systeme nur selten eingesetzt, hier kommen die Long Range RFID-Systeme zum Einsatz, die aus größeren Entfernungen ausgelesen und beschrieben werden können.
Im Gegensatz zu den passiven Tags haben aktive Tags eine eigene Stromversorgung und können auf Anforderung ihre gespeicherten RFID-Daten senden.
Um beschreibbare RFID-Tags gegen Missbrauch zu schützen hat man sie in mehrere Klassen eingeteilt: Class-0-Tags sind passiv und werden vom Hersteller programmiert. Class-1-Tags können reprogrammiert werden und arbeiten bei UHF- und HF-Frequenzen. Und Class-3-Tags entsprechen den semi-passiven Etiketten.
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RFID-Tag mit Flachspule, Foto: Tagnew ![]() |
EPCglobal wirkt aktiv an der Standardisierung der RFID-Technik mit und beschäftigt sich mit der Produktidentifikation im internationalen Warenverkehr. Daher wird zur Produktkennzeichnung der weltweit genutzte Electronic Product Code (EPC) eingesetzt.
Bei der Auszeichnung von Produkten setzt man in der Übergangszeit auf eine Kombination aus RFID-Technologie und Strichcode und spricht von Smart-Labels. Diese enthalten neben RFID auch die gedruckte Information des Strichcodes, die von einem Strichcodeleser ausgelesen werden kann.
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