PRN (Pseudozufallszahl)

pseudo random number

Statt echter Zufallszahlen, die schwierig zu generieren sind, arbeitet man in der Praxis mit Pseudozufallszahlen (PRN), die beispielsweise über das Rauschen von Zufallsgeneratoren erzeugt werden. Die Technik der Pseudozufallszahlen wird für die Erzeugung von Pseudozufallscodes benutzt, dessen Einser und Nullen zufällig verteilt scheinen, aber reproduzierbar sind.

Eingesetzt werden Pseudozufallscodes in der Verschlüsselung, der Spreizbandtechnik (DSSS) und im GPS-System. In der Spreizbandtechnik werden einzelne Datenbits des zu modulierenden Signals in einer XOR-Logik mit einem PRN-Signal verknüpft. Das Ausgangssignal wird DSKP-moduliert und über die einzelnen Frequenzkanäle übertragen.

In GPS-Systemen hat jeder GPS-Satellit mit den C/A-Codes und P-Codes eindeutige Pseudozufallscodes, deren geringe Autokorrelation wichtig ist für die Verzögerungen und Verschiebungen der GPS-Satelliten untereinander.

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