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Programmiersprache D

programming language D

Die Programmiersprache D ist eine Systemprogrammiersprache, die seit Dezember 1999 von Walter Bright realisiert wird. Eine erste stabile Version wurde am 3. Januar 2007 mit der Version 1.0 freigegeben. Aktuell gibt es die Version 2.03, allerdings mit dem Status alpha. Dabei ist "D" als Nachfolger der Programmiersprache C gedacht, und ist verfügbar unter Windows, Linux, Mac OS X, FreeBSD, SkyOS und Solaris.


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Programmiersprache D lehnt sich in der Syntax stark an C/C++ an, und auch die Standardbibliothek von "C" ist in "D" integriert worden. Die dadurch gegebene Kompatibilität bezieht sich aber ausdrücklich nur auf die Programmiersprache C; für C++ gilt das wiederum nicht. "D" übernimmt jedoch einige Konzepte von C/C++ wie z.B. die strukturierte und objektorientierte Programmierung, Templates und Überladung von Operatoren. Andere Konstrukte hingegen wie Mehrfachvererbung, umfangreiche implizite Typkonvertierung sind nicht in D integriert worden. Der Entwicklung von D standen auch Mechanismen der Sprachen Java und C-Sharp (C#) zur Seite. Hier werden vor allem Delegates, Templates Mixins und Garbage Collection verwendet.

Es gibt derzeit zwei Compiler für "D" : Der offizielle Digital Mars D-Compiler (DMD) von Walter Bright und das Frontend GNU D Compiler (GDC) für die GNU Compiler Collection (GCC). Während der DMD-Compiler nur für Windows und GNU-Linux zur Verfügung steht, existiert der freie GDC-Compiler praktisch für alle Plattformen auf denen auch eine Portierung des GCC existiert. Das umfasst z.B. auch FreeBSD, Solaris und Mac OS X. D-Code wird vom Compiler direkt in Maschinencode übersetzt, um eine möglichst hohe Ausführungsgeschwindigkeit zu generieren.

Aufgrund ihrer Struktur ist "D" eine sehr moderne, imperative Programmiersprache, die sowohl die objektorientierte Programmierung mit Design Patterns oder Metaprogrammierung unterstützt, als auch für sehr systemnahe Entwicklungen mittels Binärkompatibilität zur C-ABI und Inline Assembler einsetzbar ist.

Manfred Hansen, Programmiersprache D, http://www.steinmole.de/d/d_buch.pdf

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