PowerNET
PowerNET
Ursprünglich wurde Powerline als Alternativtechnik zu den DSL-Verfahren entwickelt. Da sich Powerline gegen die DSL-Techniken nicht durchsetzen konnte, hat man sich auf den Inhouse-Bereich mit den Home-Networks konzentriert. Der Vorteil von Inhouse-Powerline, das unter dem Produktnamen PowerNET vermarktet wird, ist der, dass in allen Häusern das Stromnetz als Netzinfrastruktur benutzt werden kann.
Die Übertragung erfolgt auf dem Niederspannungsnetz, auf dessen Netzspannung die Datensignale über ein Powerline-Modem, genannt PowerNET-Modul, aufmoduliert werden. Die Daten sind damit im Inhouse-Bereich an jeder Steckdose verfügbar, vorausgesetzt die drei Phasen des Drehstroms werden am Zählerkasten mit Modems überbrückt.
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CENELEC-Frequenzbänder nach EN 50065-1 für das Stromnetz ![]() |
Die Übertragung erfolgt in den Cenelec-Frequenzbändern bei 95 kHz bis 125 kHz (Cenelec-B-Band) und 125 kHz bis 140 kHz (Cenelec-C-Band) mittels Powerline-Protokoll. Die Daten werden an der Steckdose über ein PowerNET-Modul abgegriffen und der entsprechenden Empfangseinrichtung zugeführt. Da die Übertragung transparent ist, können so Ethernet-Netze aufgebaut werden.
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PowerNET-Modul mit WLAN-Adapter von Devolo ![]() |
Die Datenrate von PowerNET liegt bei 14 Mbit/s; es können bis zu 16 Personal Computer (PC) angeschlossen werden. Die Kommunikation ist durch eine DES-Verschlüsselung mit 56 Bit gesichert.
Querverweise von PowerNET nach:
Querverweise nach PowerNET von:

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