Pentium III

Bei dem Pentium III, dem Nachfolger des Pentium II, wurde erstmals die so genannte Coppermine-Technologie eingesetzt, mit der Strukturbahnbreiten von 0,18 µm und 0,13 µm realisiert wurden. Darüber hinaus wurde mit dieser Technologie erstmals die Taktfrequenz von 1 GHz erreicht, die in der Standardtechnologie bei 450 MHz lag.

Pentium III von Intel
Pentium III von Intel lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der Pentium III besteht aus 9,5 Millionen Transistoren, hat zwei Level-1-Caches mit 16 KB und ein Level-2-Cache von 512 Kilobyte (KB) bis 2 Megabyte (MB).

Der Adressierungsraum für den physikalischen Speicher ist 64 Gigabyte (GB) groß, der des virtuellen Speichers 64 Terabyte (TB). Der Pentium III wird in dem CPU-Sockel 370 betrieben.

Der Pentium III hat einen umfassenderen Befehlssatz vor allem für multimediale Anwendungen und nutzt die SIMD-Rechnerarchitektur, die eine effizientere Instruktions-Abarbeitung erlaubt. Mit dieser Technik, mit der Grafikoperationen mit einem einzigen Befehl durchgeführt werden können, wird der vorhandene Befehlssatz wesentlich erweitert.

Ebenso wie den Pentuim II gibt es auch vom Pentium III eine spezielle Version für High-End-Anwendungen: den Xeon, der mit einer Slot-2-Schnittstelle ausgestattet ist und über einen bis zu 2 MB großen Level-2-Cache verfügt, der mit der Taktfrequenz des Prozessors betrieben wird.

Querverweise von Pentium III nach:

Querverweise nach Pentium III von: