Peltier-Element
Peltier element
Das Peltier-Element ist ein auf thermoelektrischer Basis arbeitendes elektrisches Bauteil, das Wärme von einer Elektrode zur anderen transportiert. Die beiden unterschiedlichen Halbleiter-Elektroden sind über Kupferdrähte miteinander verbunden. Der so genannte Peltier-Effekt, bei dem die eine Elektrode kalt und die andere heiß wird, entsteht bei Anlegen einer Spannung an die Elektroden, wobei die dotierten Halbleiter ihr Energieniveau ändern. Die kalte Elektrode, die Coldplate, nimmt dabei Wärme auf die zur heißen Elektrode, der Hotplate, transportiert und dort abgeführt wird. Die zur Hotplate transportierte Wärme kann durch Kühlkörper und Lüfter abgeführt werden.
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Peltier-Element für die Kühlung von CPUs, Foto: Conrad ![]() |
Peltier-Elemente, die als eine Art Wärmepumpe fungieren, werden u.a. in der Computertechnik zur Kühlung von Bauelementen wie CPUs eingesetzt. Sie haben je nach Größe eine Stromaufnahme von mehreren Ampere und arbeiten mit Temperaturdifferenzen von ca. 60°C, und werden auch als Icecaps bezeichnet.
Zur Steuerung des Peltier-Elementes werden Thermistoren eingesetzt, über die die Steuerspannungen für die Peltier-Elemente erzeugt werden.
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