Parabolantenne

parabolic antenna

Parabolantennen sind schüsselähnlich aufgebaute Richtantennen, die einen schüsselförmigen Reflektor haben und die sich durch eine starke Strahlbündelung der elektromagnetischen Strahlen auszeichnen.

Aufbau der Parabolantenne
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Die Form des Reflektors ist ein Ausschnitt eines Paraboloids. Bei einer Empfangsantenne fokussieren sich alle parallel einfallenden Strahlen im Brennpunkt, in dem sich das Feedhorn mit der Antenne befindet. Durch die Strahlreflexion an der Antennenschüssel erhöht sich die Empfangsfeldstärke. Zur weiteren Erhöhung der Empfangsfeldstärke kann mit einem zweiten, wesentlich kleineren Parabolspiegel gearbeitet werden, der sich im Brennpunkt des größeren Spiegels befindet und die Strahlen auf der Antenne im zweiten Brennpunkt fokussiert.

Bei der Sendeantenne werden die Strahlen vom Brennpunkt aus über die Antennenschüssel parallel ausgesendet.

Parabolantenne, Foto: Kathrein
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Im Brennpunkt der Parabolantenne befindet sich ein Low Noise Converter (LNC).

Parabolantennen haben einen hohen Antennengewinn von 20 dBi und höher, der abhängig ist vom Durchmesser des Parabolspiegels. Dieser bestimmt auch unmittelbar den Öffnungswinkel. Es besteht nämlich ein direkter Zusammenhang zwischen Durchmesser und Wellenlänge. Bei einem 50-Zentimeter-Parabol und einer Satellitenfrequenz von 12 GHz, entsprechend 2,5 cm Wellenlänge, ergibt sich ein Öffnungswinkel von 3,5 Grad, bei einer Parabolantenne mit einem Durchmesser von einem Meter halbiert sich der Öffnungswinkel auf 1,7 Grad.

Parabolantennnen werden im Richtfunk und in der Satellitenkommunikation eingesetzt. Für die Satellitenübertragung von Fernsehen werden je nach Empfangsfeldstärke und Lage innerhalb des Footprint Parabolantennen mit Durchmessern zwischen 50 cm und 120 cm eingesetzt.

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