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PROLOG++

PROLOG++ ist eine Erweiterung von LPA-PROLOG durch die Firma Apple Comp. Die Sprache verbindet die nicht-prozedurale Programmierung in PROLOG mit dem mächtigen objektorientierten Modellierungsmechanismus. PROLOG++ ist ein Aufsatz, der zunächst nach PROLOG übersetzt wird und entsprechend ineffizient arbeitet. Aber wie LISP werden Daten (auch Objekte, Klassenbeschreibungen) wie Code (Prädikate) behandelt - Klassen können zur Laufzeit eingeführt oder verändert werden.


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Die Programmiersprache PROLOG++ ist nicht statisch getypt. Es gibt die Möglichkeit der Vererbung und das Überschreiben wie Überladen von Methoden ist möglich. Da PROLOG++ ungetypt ist, ist Polymorphie automatisch gegeben. Dagegen werden Abstrakte Klassen und Metaklassen nicht unterstützt.

Es gibt öffentliche, private und lokale Methoden. Generische (parametrisierbare) Klassen können nicht definiert werden. Das Laufzeitsystem bietet eine automatische Speicherverwaltung zur Freigabe nicht referenzierter Objekte an. Damit werden in PROLOG++ alle Variablen vom System verwaltet.

PROLOG++ ist eine deskriptive Sprache, in der ein Problembereich durch Prädikate und nicht durch Lösungsalgorithmen beschrieben wird (Spezifikation). Neben "passiven" Objekten können auch "Deamon"-Objekte definiert werden, die abhängig von bestimmten Objektzuständen selbstständig reagieren. Es gibt graphische Entwicklungsumgebungen wie MacObject.

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