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Netzfilter

PLF (power line filter)

Die Bezeichnung Netzfilter steht einerseits für Filtertechniken für den Überspannungsschutz mit denen die Netzspannung gegen Störungen, Glitches, Spikes oder Elektrosmog gefiltert wird, sie wird aber auch für ein Contentfilter benutzt, um den Benutzerzugriff auf unerwünschte, gewaltverherrlichende, rechtsextreme oder pornografische Websites zu verhindern.


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Netzfilter zum Einbau, Foto: pci-card.com
Netzfilter zum Einbau, Foto: pci-card.com lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Netzfilter zur Filterung der Netzspannung sind passive Tiefpässe, bestehend aus Induktivitäten und Kapazitäten. Sie sind so aufgebaut, dass in jeder stromführenden Leitung - im Nullleiter und im Phasenleiter - ein Tiefpass ist und die Kondensatoren beider Tiefpässe an einem Verbindungspunkt auf Masse liegen. Die stromkompensierenden Drosseln liegen im Null- und im Phasenleiter, sie bestehen aus mehreren identischen Wicklungen und benutzen einen gemeinsamen Ferritkern. Durch diesen Aufbau können die Drosseln gleichgearete Störungen, die auf beiden stromführenden Leitern auftreten, gut kompensieren. Die Grenzfrequenz der Tiefpässe ist so gewählt, dass sie für die Netzfrequenz keinen Blindwiderstand bilden.

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