PCI Mezzanine card
PMC (PMC-Modul)
Die PCI Mezzanine Card (PMC) ist ein von mehreren Organisationen definiertes und von IEEE unter P386.1 standardisiertes Modulformat für Aufsteckmodule.
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PMC-Modul, Foto: Technobox ![]() |
Das PMC-Modul hat Abmessungen von 74 mm x 149 mm, so dass zwei dieser Module nebeneinander in eine Trägerplatine mit Multibus II, VME-Bus oder CompactPCI eingesteckt werden können. Mit der Tiefe von 149 mm wird die maximale Tiefe einer Europakarte ausgenutzt. Die maximale Komponentenhöhe beträgt 9,8 mm.
Die Basis-Version des PMC-Modules hat zwei 64-polige Stecker, die für den PCI-Bus und die I/O-Signale benutzt werden. Es gibt allerdings auch eine Version mit drei 64-poligen Steckern.
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Trägerplatine bestückt mit zwei PMC-Modulen ![]() |
Der PMC-Standard definiert welche Steckerkontakte mit welchem PCI-Signal belegt werden. Darüber hinaus werden 64 Steckerkontakte für Ein- und Ausgangssignale festgelegt.
Auf der Trägerplatine ist frontseitig eine Aussparung von 63 mm für die I/O-Stecker des PMC-Moduls vorhanden. Diese Größe reicht aus um das PMC-Board mit vier RJ-45-Steckern oder zwei Sub-D-Steckern zu bestücken.
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Spezifikationen des PMC-Moduls ![]() |
Die Systemstecker sind so gestaltet, dass sie PCI-fähig sind und Durchsteckkontakte haben, damit mehrere Module übereinander gestapelt werden können.
PMC-Module werden typischerweise auf Host-CPU-Platinen aufgesteckt. Sie werden für schnelle Datenübertragung oder anspruchsvolle Grafiklösungen verwendet. Auch bei industriellen Ein-Ausgabe-Prozessen werden häufig M-Module benutzt.
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