LEX (Ortsvermittlungsstelle )
OVst (local exchange )
Die Ortsvermittlungsstelle (OVSt) bildet in der Fernnetz-Hierarchie die unterste Hierarchie-Ebene. Es handelt sich dabei um einen Vermittlungsknoten eines Ortsnetzes im öffentlichen Telefonnetz, der an die Knotenvermittlungsstellen (KVSt) angeschlossen ist und den Anschluss von Endsystemen (Telefone) unterstützt.
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Hierarchie der Vermittlungsstellen ![]() |
Diese Ortsvermittlungsstellen versorgen typischerweise ein Gebiet im Radius von 3 bis 5 km mit Teilnehmeranschlüssen. Die Teilnehmeranschlüsse, die Ortsverbindungsleitungen, werden sternförmig in der Ortsvermittlungsstelle an einen Verteiler angeschlossen. Mehrere Ortsvermittlungsknoten können zu einem Ortsnetz zusammengefasst werden, das sich in der Regel an politischen Stadt- und Gemeindegrenzen orientiert und dessen Teilnehmer unter einer gemeinsamen Ortsnetzkennzahl (z.B. 0221 für Köln) zu erreichen sind.
Darüber hinaus unterstützt die Ortsvermittlungsstelle das ortsnetzüberschreitende Fernnetz mit den Fernvermittlungsstellen.
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Kabelverteilung im Ortsnetz ![]() |
Wie die Struktur des Ortsnetzes im Detail aussieht, ist abhängig von der eingesetzten Vermittlungstechnik. Während im analogen Fernsprechnetz ein direkter Zusammenhang zwischen der Ortsnetzkennzahl und dem Netzaufbau besteht, ist dies bei digital arbeitenden Ortsnetzen nicht zwangsläufig so. Hierbei bilden die lokalen Vermittlungsknoten so genannte Teilnehmervermittlungsstellen, die jeweils einen Bereich versorgen und sich im Unterschied zu analogen Ortsnetzen auch über verschiedene Ortsnetze erstrecken können.
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