PBX (Nebenstellenanlage)

NstA (private branch exchange )

Nebenstellenanlagen sind private Vermittlungseinrichtungen, an die eine oder mehrere Teilnehmer-Endeinrichtungen (so genannte Nebenstellen) über Nebenstellenanschlussleitungen angeschlossen werden und die durch eine oder mehrere Hauptanschlussleitungen mit dem öffentlichen Netz verbunden sind. Nebenstellenanlagen sind, im Gegensatz zu Telekommunikationsanlagen, ausschließlich für den Sprachdienst konzipiert, daher werden sie oft auch als Telefon-Nebenstellenanlagen bezeichnet, im englischen Sprachgebrauch als Private Branch Exchange (PBX) oder Private Automatic Branch Exchange (PABX).

Hicom Optiset als Nebenstellenanlage, Foto: Siemens
Hicom Optiset als Nebenstellenanlage, Foto: Siemens lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Das Herz einer Nebenstellenanlage ist das Koppelnetz, das die Ein- und Ausgangskanäle miteinander verbindet. Das Koppelnetz wird durch ein Steuerwerk gesteuert, in dem die Informationen des Vermittlungsplatzes, des Systemterminals und der gespeicherten Funktionalitäten umgesetzt werden. Die Anschlüsse werden auf der einen Seite durch die Schnittstellen zu den öffentlichen Netzen gebildet, auf der anderen Seite durch Schnittstellen zu den Nebenstellenleitungen, an die die Teilnehmer-Telefone angeschlossen sind.

Der Übergang zwischen der Nebenstellenanlage PBX und der Telekommunikationsanlage vollzieht sich durch die computergesteuerte Nebenstellenanlage CPBX.

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