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NETCONF

Netconf-Protokoll

NETCONF ist ein Management-Protokoll für die Konfiguration von Netzwerkgeräten. Das Netconf-Protokoll übernimmt die kurzzeitigen Änderungen des Simple Network Management Protocol (SNMP) und des Command Line Interface (CLI) in die Netzwerkkonfiguration. Es hat Mechanismen für die Installation, die Beeinflussung und das Löschen der Konfigurationen von Netzwerkkomponenten. Das Netconf-Protokoll arbeitet mit der Extensible Markup Language (XML) für die Konfigurationsdaten und für die Protokollnachrichten.


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Netconf nutzt ein Paradigma des Remote Procedure Call (RPC), wobei ein Netconf-Client einen RPC-Call erzeugt, ihn in XML codiert und über eine gesicherte Verbindung zum Netconf-Server sendet. Der Server antwortet auf den RPC-Call mit einer entsprechenden Bestätigung. Beide, die Anfrage und die Bestätigung sind in XML.

Die vier Ebenen des NETCONF-Protokolls
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Netconf besteht konzeptionell aus vier Ebenen: Die unterste Ebene ist der Transport Layer. Auf dieser Ebene residieren u.a. das Block Extensible Exchange Protocol (BEEP), Secure Shell (SSH) und Secure Socket Layer (SSL). Die darüber liegende Ebene ist die des Remote Procedure Call (RPC) mit der bereits erwähnten Tags für Anfrage und Antwort: <rpc> und <rpc-reply>. Die nächst höhere Ebene ist die des Operations mit den Tags <get-config>, <edit-config> und <notification>. Und die vierte und höchste Ebene ist die für den Content mit den Konfigurationsdaten.

Netconf wurde von der IETF definiert und ist in RFC 4741 beschrieben.

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