Moiré
moiré
Mit der französischen Bezeichnung Moiré werden wellenförmige Muster bezeichnet, die dann entstehen, wenn ein vorhandenes Raster oder Linien mit einem ähnlichen oder identischen Muster überlagert und wenn beide Muster gegeneinander gedreht werden. Eine gewisse Ähnlichkeit hat die aus der Akustik und der HF-Technik bekannte Schwebung, die nur dann auftritt, wenn die Frequenzen nicht allzu sehr voneinander abweichen.
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Moiré von zwei übereinander liegenden Linienfolien, Bild: Optonet-Jena ![]() |
Moirès kann man auf Bildschirmen mit Maskentechniken erkennen, beispielsweise bei Lochmasken oder Streifenmasken. Die Lochmaske hat ein bestimmtes Muster, das sich in ähnlicher Form in den Pixeln wiederholt. Da zwischen beiden Mustern elektrische Felder liegen, die den Strahlverlauf minimal beeinträchtigen, erkennt man die Moirés als helle und dunkle Wellenlinien am besten dann, wenn der Bildschirm einfarbig ausgeleuchtet ist.
Die Moiré-Technik wird in der Drucktechnik zur Bestimmung des Rasters benutzt. Da Fotos im Druck immer gerastert dargestellt werden müssen, kann man, wenn man über das Foto ein Messraster legt, feststellen mit welchem Raster das Foto gedruckt wurde.Querverweise von Moiré nach:
Querverweise nach Moiré von:

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