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Mobiles Breitband

mobile broadband

Mobile Broadband ist eine Breitbandtechnik, die als mobiles Internet assoziiert werden kann. Der Nutzer kann von jedem Ort aus die hohen Übertragungsraten für breitbandige Internet-Anwendungen wie mobiles Internetfernsehen oder Internetradio nutzen. Für Mobile Broadband wurden die verschiedensten Techniken entwickelt, die auch vom Markt aufgenommen wurden.


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Entwicklung 
     der Datenraten in der Mobilkommunikation
Entwicklung der Datenraten in der Mobilkommunikation  lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die eigentliche Entwicklung breitbandiger Mobilfunktechniken begann Ende der 90er Jahre, als mit UMTS die ersten Netze der 3. Generation installiert wurden. Gleichzeitig wurden die GSM-Netze mit High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) und General Packet Radio Service (GPRS) und später mit EDGE auf höhere Datenraten aufgerüstet. Diese reichten aber nicht für Bewegtbild-Übertragungen und nur bedingt für das Surfen im Internet. Erst mit UMTS konnten Datenraten von 2 Mbit/s realisiert werden. Mit den auf der UMTS-Technik basierenden Verfahren High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) und High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) und später mit Long Term Evolution (LTE), Techniken der 3,5. und 4. Generation, konnten die Datenraten auf weit über 10 Mbit/s bis zu 100 Mbit/s erhöht werden. Weitere breitbandige Mobilfunktechniken wie Ultra Wideband (UWB), Ultra Mobile Broadband (UMB) und WiMAX resp. Mobile-WiMAX, sowie einige Techniken mit nationalem Charakter wie beispielsweise WiBro, erhöhten die Vielfalt für Mobile Broadband mit Datenraten von 100 Mbit/s und darüber. Mit den 4G-Techniken können große Dateien, Multimedia-Streams mit hohen Auflösungen, interaktives Video, Internettelefonie und Internetfernsehen (IPTV) realisiert werden.

iPhone von Apple
iPhone von Apple lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Was für die Nutzung des mobilen Breitbandes fehlte, war die Killerapplikation, über die jahrelang diskutiert wurde aber die man anscheinend nicht generieren konnte. Diese Killeranwendung kam 2008 mit dem iPhone und später mit dem iPad. Das Datenaufkommen stieg rapide an. Gleichzeitig entwickelten die Mobilgerätehersteller diverse Smartphones mit Smartphone-Browsern, portablen Medienplayern und vielen anderen datenintensiven Funktionen.

Die mit der Endgeräte-Entwicklung in direktem Zusammenhang stehende Tendenz zeigt eindeutig, dass da wo höhere Datenraten zur Verfügung stehen, diese auch für Highspeed-Datenverkehr genutzt werden.

Neben den erwähnten Techniken entwickeln die Arbeitsgruppen 802.16e-2005 und 802.16m des IEEE mobile High-Speed-Techniken, letztere mit Übertragungsraten bis zu 1 Gbit/s für Gigabit-Übertragungen.

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