MDTV (Mobile digitale TV-Dienste)

mobile digital TV service

Alle multimedialen Dienste für mobile Endgeräte werden als mobile digitale TV-Dienste (MDTV) bezeichnet. Es gibt dabei einige Standards, die um die nationalen und internationalen Märkte konkurrieren: Das in Europa favorisierte DVB-H gehört dazu, ebenso die in den USA im Wettbewerb stehenden standardisierten Übertragungstechniken MBMS, BCMCS und das proprietäre MediaFLO, sowie das in Japan bevorzugte ISDB-T und T-DMB.

Übertragungstechnologien für mobile digitale TV-Dienste (MDTV)
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Die genannten Technologien unterscheiden sich in den Frequenzbereichen, die sie für ihre Übertragung nutzen, und in der Luftschnittstelle, die mit den unterschiedlichsten Modulationsverfahren belegt ist.

Was die Frequenzbereiche anbetrifft, so belegt DVB-H im UHF-Bereich die Frequenzen, die bisher für terrestrische Fernsehübertragungen genutzt wurden; MediaFLO belegt Frequenzen um 700 MHz. Anders ist es bei MBMS, das die 3G-Netze mit ihren Diensten GPRS, EDGE und W-CDMA nutzt und BCMS, das auf CDMA2000 setzt. Von der Modulationstechnik her bietet sich mit OFDM ein Modulationsverfahren mit hoher Frequenzökonomie. Des weiteren werden die Quadratur-Modulation und die Quadratur-Umtastung benutzt.

Die Markteinführung hängt einerseits von der Bereitstellung entsprechender Produkte ab, andererseits vom übertragungstechnischen Ansatz. So kann DVB-T in Europa erst dann flächendeckend eingeführt werden, wenn die Anwendungen in den noch benutzten Frequenzbereiche sukzessive abgeschaltet worden sind.

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