Mobile Computing
mobile computing
Unter Mobile Computing versteht man die Datenkommunikation eines mobil betriebenen Computers mit anderen stationären oder mobilen Computern. Die Kommunikation kann dabei über Mobilfunknetze und WLANs erfolgen unter Benutzung des Internet.
Vom Prinzip her wird der mobile Computer mit einem Funkmodem direkt oder über eine Modemverbindung über das Handy mit dem entsprechenden Netz verbunden. Die Datenübertragung kann dabei direkt vom mobilen Computer oder vom Handy aus aufgebaut werden, man spricht dann von Mobile Originated (MO). Bei der Betriebsart Mobile Terminated (MT) kann der mobile Computer als Empfangsgerät für Dateitransfers eingesetzt werden. Als mobile Endgeräte kommen Notebooks, Laptops, PDAs, Netbooks und Handheld zum Einsatz.
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UMTS-Stick für HSUPA und HSDPA von T-Mobile ![]() |
In den Anfangsjahren des Mobile Computing standen ledigleich die GSM-Netze mit einer relativ geringen Datenrate zur Verfügung. Diese wurde durch High Speed Downlink Packet Access (HSDPA), General Packet Radio Service (GPRS) und Enhanced Data Service for GSM Evolution (EDGE) auf einige hundert kbit/s erhöht. Erst mit dem UMTS-Standard konnten Datenraten von 384 kbit/s und später durch die HSPA-Zugangstechniken High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) und High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) solche von 7,2 Mbit/s realisiert werden. Die praktische Umsetzung ist relativ einfach und erfolgt durch einen Surfstick, der in eine USB-Schnittstelle eingesteckt wird.
Neben den Mobilfunknetzen stehen für das Mobile Computing auch Hotspots von WLANs zur Verfügung, mit denen über entsprechende WLAN-Sticks kommuniziert werden kann, sollte der Notebook nicht über ein WLAN-Anschluss verfügen, außerdem die drahtlosen Breitbandtechniken WiMAX oder WiBro. Das Mobile Computing wird auch von Centrino, einer Intel-Initiative, unterstützt.




