Mobile Computing
mobile computing
Unter Mobile Computing versteht man die Datenkommunikation eines mobil betriebenen Computers mit anderen stationären oder mobilen Computern. Die Kommunikation kann dabei über Mobilfunknetze und WLANs erfolgen unter Benutzung des Internet.
Vom Prinzip her wird der mobile Computer mit ein Funkmodem direkt oder über eine Modemverbindung über das Handy mit dem entsprechenden Netz verbunden. Die Datenübertragung kann dabei direkt vom mobilen Computer oder vom Handy aus aufgebaut werden, man spricht dann von Mobile Originated (MO). Bei der Betriebsart Mobile Terminated (MT) kann der mobile Computer als Empfangsgerät für Dateitransfers eingesetzt werden. Als mobile Endgeräte kommen Notebooks, Laptops, PDAs und Handheld zum Einsatz.
Die für das Mobile Computing benutzten GSM-Netze bieten Übertragungsgeschwindigkeiten von 9,6 kbit/s, die durch Kompression weiter erhöht werden kann. Mit HSCSD werden dem Anwender 76,8 kbit/s zur Verfügung gestellt und mit GPRS 115 kbit/s. Eine weitere Erhöhung der Übertragungsrate auf 384 kbit/s erfolgt mit EDGE, bevor UMTS diese auf 2 Mbit/s erhöht. Diese Übertragungsraten sind besonders im Hinblick auf einen schnellen Internetzugang von besonderem Interesse.
Neben den Mobilfunknetzen stehen für das Mobile Computing auch Funk-LANs und die drahtlose Breitbandtechniken WiMAX oder WiBro zur Verfügung. Das Mobile Computing wird auch von Centrino, einer Intel-Initiative, unterstützt.
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