Mikrofon-Vorverstärker
microphone pre-amplifier
Bedingt durch die hohe Empfindlichkeit von Mikrofonen werden bei der Umsetzung des Schalldrucks in elektrische Signale nur Spannungen im Millivolt-Bereich erzeugt. Um Einstrahlung von Störsignalen zu vermeiden, können diese Millivolt-Signale bereits in einem integrierten Mikrofon-Vorverstärker vorverstärkt und über das Mikrofonkabel geführt werden. Andere Mikrofon-Vorverstärker sind eigenständige Verstärker, die bereits diverse Elemente für die Klangbeeinflussung haben.
Der integrierte Mikrofon-Vorverstärker benötigt eine Versorgungsspannung, die er entweder von einer Batterie oder einer eigenen Versorgung aus dem Mischpult erhält. Diese Versorgungsspannung ist als so genannte Phantomspeisung aufgebaut, damit alle Mikrofone betrieben und nicht beschädigt werden. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 9 V und 48 V, wobei in der Regel die 48 V benutzt werden. Als Alternative zur Phantomspeisung wurden die Mikrofon-Vorverstärker früher über die Tonaderspeisung versorgt.
Wichtige Kenndaten von Mikrofon-Vorverstärkern sind die Kanalzahl, die Linearität des Frequenzgangs, die Verzerrungsfreiheit, die Eingangsempfindlichkeit, die bei > 60 dBu liegen kann, die Verstärkung, die bei einem Ausgangspegel von >20 dBu 80 dB und mehr betragen kann, und die Geräuschspannung.
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