Mikro-Inverter
micro inverter
In der Photovoltaik muss die von den Solarmodulen erzeugte Gleichspannung in eine Wechselspannung für das Niederspannungsnetz umgewandelt. Generell werden für solche DC-to-AC-Konvertierungen Wechselrichter benutzt, die eine frequenzgenaue und phasensynchrone 220-V-Wechselspannung erzeugen. In der englischen Literatur werden diese zentralen Wechselrichter als Central Inverter bezeichnet. Sie konvertieren die gesamte Gleichspannung einer Photovoltaikanlage in phasensynchrone Wechselspannung.
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Mikro-Inverter für Solarmodule, Foto: eco-trees.org ![]() |
Eine Alternative zu der zentralen Konvertierung mit Wechselrichtern sind Mikro-Inverter. Das Mikro-Inverter-Konzept bietet einen dezentralisierten, verteilten Ansatz. Es ist wesentlich flexibler als das der zentralen Wechselrichter, weil jedes Solarmodul einen eigenen Mikro-Inverter hat. Der konvertiert die Gleichspannung in Wechselspannung, sorgt für die Frequenzgenauigkeit und Phasensynchronisation mit der Netzspannung und regelt den Arbeitspunkt des jeweiligen Solarmoduls. Die Nachregelung des Arbeitspunktes, das sogenannte Maximum Power Point Tracking (MPPT), ist eine Funktion des Module Level Power Managements (MLPM) durch das die Effizienz der Einspeisung wesentlich erhöht wird. Die Arbeitspunktoptimierung von jedem einzelnen Solarmodul ist insofern wichtig, da jedes Solarmodul unterschiedliche Einstrahlungsbedingungen haben kann.
Das Mikro-Inverter-Konzept ist flexibler als das klassische Konzept mit zentralem Wechselrichter, es reduziert den Einfluss von Ablagerungen und Schmutz auf den Solarmodulen und sorgt für eine höhere Einspeisungseffizienz. Da die Mikro-Inverter unterhalb der PV-Module angebracht werden, müssen sie die Schutzarten (IP) gegen Spritzwasser und Strahlwasser erfüllen.





