DMT (Mehrtonverfahren)

discrete multi tone

Das Mehrtonverfahren (DMT) ist ein digitales Übertragungsverfahren für die drahtgebundene Datenübertragung. Es wird u.a. bei ADSL, ADSL2, ADSL2+ und VDSL2 eingesetzt, wo es im Frequenzbereich bis zu 1,104 MHz, 2,208 MHz und 30 MHz arbeitet. Bei diesem Mehrträgerverfahren wird der zur Verfügung stehende Frequenzbereich in eine Vielzahl schmaler Frequenzbänder zerlegt. In der Mitte jedes Frequenzbandes befindet sich die Trägerfrequenz. So wird beispielsweise bei ADSL der Frequenzbereich zwischen 20 kHz und 1,1 MHz in 256 Frequenzkanäle mit einer Bandbreite von jeweils 4,3125 kHz unterteilt. In 225 Frequenzkanälen werden Daten in den restlichen 30 Frequenzkanälen Steuerinformationen übertragen.

DMT-Verfahren am Beispiel von ADSL
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DMT baut in jedem der zur Verfügung stehenden Frequenzbänder eine eigene Datenverbindung auf, deren Datenrate abhängig ist von der Qualität der Verbindung. Bei guter Verbindung wird eine hohe Datenrate übertragen, bei geringerer Verbindungsqualität wird sie entsprechend reduziert. Das Verfahren orientiert sich an der Bitfehlerrate.

Die Codierung der Daten erfolgt in 64QAM, was zu einer gesamten Übertragungsgeschwindigkeit von 6 Mbit/s führt, die über normale Telefonkabel übertragen werden.

Das Mehrtonverfahren ist drahtgebunden, das Pendant für die drahtlose Übertragung ist OFDM.

Querverweise von DMT (Mehrtonverfahren) nach:

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