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Master-Slave-Betrieb

master slave operation

Das Master-Slave-Konzept dient der Organisation und Verteilung von Aufgaben zwischen übergeordneten und untergeordneten Recheneinheiten. Solche Konzepte werden immer dann eingesetzt, wenn eine Recheneinheit die Steuerung und Aufgabenverteilung von anderen übernimmt. Dieses Prinzip wird beispielsweise in Client-Server-Architekturen, Feldbussen und in Bluetooth benutzt. Beim Client-Server-Prinzip arbeitet der Server als Master-Station, die mit einem eigenen Betriebssystem, höherer Intelligenz und einem höheren Funktionsumfang ausgestattet ist als die Clients. Die als Slave-Stationen fungierenden Clients sind passive Kommunikationsteilnehmer, die durch die Master-Station aufgefordert werden Daten zu empfangen oder zu senden.


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Beim Feldbus organisiert beispielsweise die Master-Station die Zugangsberechtigung der untergeordneten Slaves auf den Feldbus. Gleichzeitig kontrolliert sie mehrere Slaves und fordert die Daten der Slaves an. Dazu sendet die Master-Station zuerst beispielsweise ein Command-Datenfeld an die Slave-Stationen und nach einem zeitlichen Sicherheitsabstand, dem Interframe Gap (IFG), sendet entweder der Master oder ein Slave ein Daten-Frame.

Die Slaves, zu Deutsch Sklaven, bearbeiten nur Teilaufgaben wie beispielsweise die Erfassung von Sensorwerten, um beim Beispiel der Feldbusse zu bleiben. Aufgaben im Rechnerumfeld könnten Druckerjobs sein, Datenspeicherung, Mail-Versand u.v.m.

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