Lithium-Polymer-Akku

LiPol (lithium polymere accumulator)

Lithium-Polymer-Akkus haben gegenüber Lithiumionen-Akkus den Vorteil einer um ca. 20 % höheren Energiedichte. Sie haben zudem einen höheren Explosionsschutz und bessere Auslaufeigenschaften. Das hängt mit dem Elektrolyt zusammen, das Kunstoff-ähnliche Eigenschaften hat.

Wie beim Lithiumionen-Akku besteht die negative Anode aus einer Graphitverbindung, die Kathode aus einer Lithiumverbindung, bestehend aus Kobalt, Mangan oder einer Nickel-Verbindung. Das Dielektrikum ist auf Polymerbasis aus Folie aufgebaut. Die beiden Elektroden und das Dielektrikum sind als extrem dünne Folien ausgeführt und können wie ein Folienkondensator gewickelt oder in andere Formen gepresst werden. Dadurch erreichen Lithium-Polymer-Akkus eine sehr hohe Kompaktheit. Die Leistungs- und Energiedichte liegt höher als bei allen anderen Akkus. Die Leistungsdichte liegt bei mehreren Kilowatt pro Kilogramm.

Neben der kompakten Bauweise und der höheren Leistungsdichte zeichnen sich Lithium-Polymer-Akkus durch eine hohe Standby-Zeit aus und haben keinen Memory-Effekt. Sie sind allerdings empfindlich in Bezug auf Überladung, Tiefentladung und zu hohe oder niedrige Temperaturen.

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