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Lithium-Polymer-Akku

LiPo (lithium polymer accumulator)

Lithium-Polymer-Akkus haben gegenüber Lithium-Ionen-Akkus den Vorteil einer um ca. 20 % höheren Energiedichte. Sie haben zudem einen höheren Explosionsschutz und bessere Auslaufeigenschaften. Das hängt mit dem Elektrolyt zusammen, der gelatiert ist und Kunststoff-ähnliche Eigenschaften hat.


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Ultra dünner Lithium-Polymer-Akku für Smartcards und mobile Kleingeräte, Foto: evworld.com
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Wie beim Lithium-Ionen-Akku besteht die negative Anode aus einer Graphitverbindung, die Kathode aus einer Lithiumverbindung, bestehend aus Kobalt, Mangan oder einer Nickel-Verbindung. Das Elektrolyt ist auf Polymerbasis aus Folie aufgebaut. Die beiden Elektroden und das Elektrolyt sind als extrem dünne Folien ausgeführt und können wie ein Folienkondensator gewickelt oder in andere Formen wie die einer Folientasche gepresst werden. Dadurch erreichen Lithium-Polymer-Akkus eine sehr hohe Kompaktheit. Die Leistungs- und Energiedichte liegt höher als bei allen anderen Akkus. Die Leistungsdichte liegt bei mehreren Kilowatt pro Kilogramm. Die Nennspannung beträgt 3,7 V, die Ladeschlussspannung 4,2 V pro Batteriezelle und die Entladeschlussspannung 3 V. Diese Werte müssen unbedingt eingehalten werden, da LiPo-Akkus über keine Ladungsreserve verfügen.

Neben der kompakten Bauweise und der höheren Energiedichte, die zwischen 140 Wh/kg und 180 Wh/kg liegt, zeichnen sich Lithium-Polymer-Akkus durch eine hohe Standby-Zeit aus und haben keinen Memory-Effekt. Sie sind allerdings empfindlich in Bezug auf Überladung, Tiefentladung und zu hohe oder niedrige Temperaturen. Im Gegensatz zu NiCd- und NiMH-Akkus können Lithium-Polymer-Akkus parallel geschaltet werden.

Der Ladevorgang von Lithium-Polymer-Akkus erfolgt bis zur Ladeschlussspannung mit dem IU-Ladeverfahren, darüber mit Konstantspannung bei sich verringerndem Ladestrom.

Lithium-Polymer-Akkus können extrem flach gebaut werden und eine Dicke von weniger als einem Millimeter haben. Sie eignen sich ideal für Smartcards und kleine Mobilgeräte.

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