Lautsprecherimpedanz
loudspeaker impedance
Lautsprecher arbeiten mit induktiver oder kapazitiver Technik. Ihre Impedanz ist daher frequenzabhängig und hat über den Frequenzbereich des Lautsprechers unterschiedliche Werte.
![]() |
Frequenzabhängiger Verlauf der Lautsprecher-Impedanz ![]() |
Bei der Betrachtung eines Tauchspulen-Lautsprechers zeigt sich, dass der Scheinwiderstand der Lautsprecherspule bei Gleichstrom dem ohmschen Widerstand der Spule entspricht und einige Ohm klein ist. Mit steigender Frequenz steigt auch der Scheinwiderstand und hat bei der Freiluftresonanz, die vom Lautsprecheraufbau abhängig ist, ein Maximum, das durchaus 20 Ohm und mehr betragen kann. Die Freiluftresonanz liegt bei niedrigen Frequenzen im unteren Hörbereich. Nach der mehr oder minder stark ausgeprägten Resonanz-Impedanz, fällt die Impedanz bis zu der Frequenz, bei der sich Spannungen über der Spuleninduktivität und der transformierten Membranmasse gerade aufheben. Danach steigt die Impedanz durch die Spuleninduktivität, die einige Milli-Henry (mH) beträgt.
Um nicht mit zu vielen Impedanzwerten agieren zu müssen, benutzt man einen gemittelten Widerstandswert, die Nennimpedanz, die bei 4 Ohm liegt.
Die Lautsprecherimpedanz ist für die Reihen- und Parallelschaltung von Lautsprechern wichtig, da die resultierende Impedanz nicht den vom Endverstärker geforderten Wert unterschreiten sollte. Die Lautsprecher-Impedanz wird mittels Spannungsanpassung an den Innenwiderstand des Leistungsverstärkers angepasst.




