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Skew

skew

Skew steht im Deutschen für schief und schräg. Die Bezeichnung steht in der Übertragungstechnik synonym für Laufzeitzeitdifferenzen. Der Begriff wird aber auch in der Magnetbandtechnik und bei der Auslesung von Strichcodes benutzt.


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  1. In der Übertragungstechnik kennzeichnet Skew den Unterschied zwischen den Signallaufzeiten in den einzelnen Paaren eines mehrpaarigen Kabels oder Lichtwellenleiters. Besonders kritisch tritt dieser Effekt bei den Datenleitungen von Bussen auf, da die einzelnen Leitungen Abweichungen in den Signallaufzeiten aufweisen können. Busse, wie der SCSI-Bus, können daher nur begrenzt in der Taktrate erhöht werden.

    Der Skew spielt bei der Hochgeschwindigkeitsübertragung eine entscheidende Rolle, so bei 10-Gigabit- und 100-Gigabit-Ethernet. Bei diesen Techniken wird der Versatz der Datenblöcke mit Skew bezeichnet. Auch in mehrstufigen Übertragungsverfahren geht es beim Skew um Differenzen in den Laufzeiten, die vom Empfänger ausgeglichen werden müssen.

  2. In der Magnetbandtechnik versteht man unter Skew, dass das Magnetband schief am Magnetkopf vorbeigeführt wird. Das kann dann passieren, wenn die Bandführung fehlerhaft ist.
  3. Bei der Auslesung von Strichcodes wird mit Skew der Lesewinkel bezeichnet unter dem der Strichcode gesannt wird. Skew ist die Abweichung des Lesewinkels von der Senkrechten. Eine zu starke Abweichung kann zu fehlerhafter Auslesung führen.

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