Längsparität

LRC (longitudinal redundancy check )

Die Längsparität (LRC) ist ein Fehlersicherungsverfahren, bei dem die Quersumme eines Datenblocks durch evtl. Hinzufügen eines Paritätsbits wahlweise auf eine gerade oder ungerade Zahl eingestellt wird.

Fehlererkennung mit Quer- und Längsparität
Fehlererkennung mit Quer- und Längsparität lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Dem Empfänger der Nachricht ist bekannt, ob es sich um eine gerade oder ungerade Parität handelt. Er kann zwar nicht erkennen, ob die Nachricht unversehrt übertragen wurde, aber er erkennt Fehler, wenn sie ungeradzahlig sind, also 1, 3, 5 oder 7...; eine geradzahlige Anzahl von Fehlern ist mit dieser Methode nicht erkennbar.

Die Längsparitätsprüfung ist ein sehr einfaches, schnell umsetzbares Verfahren für die Fehlererkennung. Es ist allerdings nicht sehr sicher, da es Mehrfachfehler oder ein Vertauschen der Reihenfolge nicht erkennt. Es wird daher zur Überprüfung kleiner Datenblöcke benutzt.

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