LTE-A (long term evolution advanced)
In Mobilfunknetzen ist ein rapide steigender Bedarf an hohen Datenraten festzustellen. Daher wurde 2009 mit LTE Advanced ein erstes Konzept für eine Nachfolgetechnologie von Long Term Evolution (LTE) vorgestellt. Das Thema Long Term Evolution Advanced (LTE-A) wurde von 3GPP aufgegriffen und ausgearbeitet und bei der internationalen Fernmeldeunion (ITU) unter LTE Release 10 & beyond eingereicht, damit diese das Konzept in Bezug auf IMT Advanced bewertet. LTE Advanced stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber Long Term Evolution dar.
LTE Advanced ist kompatibel ist zu LTE und nutzt auch die von LTE benutzten Frequenzbänder. Außerdem soll es von einem weltweiten Roaming unterstützt werden und die Kompatibilität zwischen den weltweit angebotenen Diensten gewährleisten. Ein entsprechendes Internetworking soll die Nutzung anderer Mobilfunksysteme ermöglichen.
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Kanalbreite
von LTE Advanced ![]() |
LTE-A arbeitet mit höheren Datenraten von über 100 Mbit/s bis hin zu 1 Gbit/s. Dazu werden in den unterschiedlichen Frequenzbändern von 800 MHz, 900 MHz, 1.800 MHz, 2.100 MHz und 2.600 MHz Frequenzblöcke von bis zu 100 MHz zusammengefasst und funktechnisch mit dem MIMO-Verfahren übertragen, das zur Erhöhung der spektralen Leistungsdichte als 8x8 MIMO ausgeführt ist. Bei Kanalbreiten von 100 MHz sollen Datenraten von bis zu 1 Gbit/s erzielt werden. Die Spektraleffizienz liegt für den Downlink bei 15 bit/s/Hz, für den Uplink bei 6,75 bit/s/Hz.
Darüber hinaus wird in LTE-A eine intelligente Topologie realisiert, die den Empfang von Signalen mit der geringsten Störstrahlung ermöglicht und nicht den des Signals mit der höchsten Feldstärke. Ein weiteres Charakteristikum von LTE-A ist das sich selbst organisierende Netzwerk (Self Organized Network, SON). Dieses Netzwerk-Konzept unterliegt ständigen Änderungen, da es auf Änderungen in der Nutzlast, der Feldstärke oder auf Grund sich ändernder Teilnehmer oder die Beziehungen zu benachbarten Funkzellen reagiert.
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Logo von LTE
Advanced (LTE-A) ![]() |
Zur Verbesserung der Abdeckung eines Funkzellenbereichs können Relaisstationen eingesetzt werden. Über sie können auch Endgeräte außerhalb der eigentlichen Funkzelle erreicht werden.
LTE Advanced ist rückwärtskompatibel zu Long Term Evolution, zu den Schlüsseltechnologien von LTE Advanced gehören Spectrum Aggregation, Relaying und Coordinated Multipoint-Übertragung (CoMP).






