Konferenzschaltung
CONF (conference call)
Der Begriff Konferenzschaltung wird sowohl bei digitalen Netzen verwendet als auch bei der Port-Verbindung.
- Als Leistungsmerkmal von digitalen Telekommunikationsnetzen bietet Conference Call (CONF) die Möglichkeit mehrere Teilnehmer (bis zu 10) in einer Konferenzschaltung miteinander zu verbinden. In eine aktive Konferenz können Teilnehmer zugeschaltet, aber auch wieder herausgenommen werden. Die Konferenzteilnehmer werden über das Zuschalten und Ausblenden einzelner Teilnehmer durch eine Call Progress Message (CPG) informiert. Darüber hinaus können auch einzelne Teilnehmer vorrübergehend isoliert werden, was durch die CPG mit »Isolated« gekennzeichnet wird.
- Als Konferenzschaltung bezeichnet man auch eine Verbindungsart, bei der eine Gruppe von drei oder mehreren Ports miteinander verbunden werden. Sie ist so angelegt, dass jeder Port der Gruppe mit allen anderen Ports kommunizieren kann.
- Bei einer Terminal-Konferenzschaltung können ein oder mehrere zusätzliche Terminals parallel aufgeschaltet werden. Die aufgeschalteten Terminals einer solchen Verbindung können dann nur die vom Rechner ankommenden Daten empfangen. Bei unterschiedlichen Terminalgeschwindigkeiten bestimmt das Terminal mit der niedrigsten Datenrate den Informationsfluss mit Hilfe der Flusskontrolle.


