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KEM (Kompromittierende Emission)

compromising emission

Überall da wo Strom fließt, beim Betrieb von Monitoren und Computern, Nebenstellenanlagen und Faxgeräten und bei der Signalübertragung über Datenkabel und in WLANs, treten elektromagnetische Felder auf, die mit geeigneten Empfangsgeräten selektiert und detektiert werden können. Diese Störstrahlungen, die relevante Informationen enthält, bezeichnet man in der Informationssicherheit als kompromittierende Emissionen (KEM) oder bloßstellende Strahlung. Je nach Höhe der KEM können diese Störstrahlen in Entfernungen von über hundert Meter noch empfangen und ausgewertet werden.


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Um die Möglichkeiten des unberechtigten Empfangs solcher KEM-Signale zu erschweren, kann man die KEM-Signale mit einem stärkeren Störsignal überlagern, für eine verbesserte Abschirmung der Geräte, Systeme und Datenkabel sorgen oder sogar für eine HF-Dichtigkeit ganzer Räume zum Beispiel als Faraday-Käfig.

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