Kanalcodierung
channel encoding
Die Kanalcodierung hat die Aufgabe, die zu übertragenden Digitalwerte an die Eigenschaften des Kanals oder Speichermediums anzupassen und gegen Störeinflüsse und Bitfehler zu schützen. Zu diesem Zweck werden bei der Kanalcodierung redundante Informationen für eine Fehlerkorrektur hinzugefügt. Weitere übertragungstechnische Eigenschaften wie die Gleichstromfreiheit des Übertragungspegels werden durch entsprechende Codierungen wie der 5B/6B-Codierung, dem MMS-43 oder dem CMI-Code erreicht.
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Prinzip der Kanalcodierung ![]() |
Digitale Übertragungsfehler machen sich in der Verfälschung der logischen Zustände bemerkbar. Eine logische "1" wird zu einer logischen "0" und umgekehrt. Der Empfänger sollte nach Möglichkeit diese Fehler erkennen und beheben. Man unterscheidet dabei zwischen der Fehlererkennung (EDC) und der Fehlerkorrektur (ECC). Für die Fehlererkennung überträgt man zusätzliche redundante Bits im Datenstrom, weswegen die Kanalcodierung auch als Vorwärts-Fehlerkorrektur bezeichnet wird.
Querverweise von Kanalcodierung nach:
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