K28.5

K28.5

Bei der synchronen, seriellen Datenübertragung ist die Erkennung des Beginn eines Frames und der Nutzdaten entscheidend für die Wiederherstellung des Datenstroms. Clock and Data Recovery (CDR) war ein erster Schritt in diese Richtung, gefolgt von der 4B/5B-Codierung und der 8B/10B-Codierung um Daten hoher Übertragungsdichte sicher unterscheiden zu können. Der zweite Schritt war die Kennzeichnung des Frame-Beginns. Diese Bitstruktur, die den Beginn einer Übertragung oder den Beginn der Nutzdaten kennzeichnet, wird in den verschiedenen Netzen unterschiedlich bezeichnet: In FDDI mit 4B/5B-Codierung heißt das Zeichen JK, in Fibre Channel K28.5.


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K28.5 ist also ein spezielles 10-Bit-Zeichen, das den Beginn einer Fibre-Channel-Übertragung anzeigt und für die Synchronisation von Sender und Empfänger verwendet wird. Dem K28.5-Zeichen, das bei der 8B/10B-Codierung entsteht, ist kein spezieller Wert zugeordnet.

Das K28.5-Zeichen wird in allen Techniken benutzt, die mit 8B/10B-Codierung arbeiten, so neben Fibre-Channel auch bei Gigabit-Ethernet, Sonet und EPON. In Sonet heißt das K28.5-Zeichen A1A2 und in SMTPE Time Referece Sequence (TRS).

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