IPv6 (Internet protocol version 6)
IPv6-Protokoll
Der IPv6-Header besteht aus einem 4 Bit langen Versionsfeld für die IP-Version, einem 8 Bit langen Prioritätsfeld (Traffic Class) für die Dienstgüte und einem 20 Bit langen Flow-Label-Feld, das von der Datenquelle zur Kennzeichnung von Datenpaketen verwendet wird, die ein spezielles Handling mit einer bestimmter Dienstgüte erfahren sollen. Darüber hinaus enthält der IPv6-Header das 16 Bit lange Payload-Length-Feld, das Next-Header-Feld (8 Bit) für die Eintragung des Folgeprotokolls, das 8 Bit lange Feld für das Hop-Limit-Feld, das dem Time-to-Live-Feld in IPv4 entspricht und dem jeweils 128 Bit langen Quelladressfeld und ebenso langen Zieladressfeld.
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IPv6-Header ![]() |
Bedingt durch den auf 128 Bits erweiterten Adressraum kann eine schier unendliche Anzahl an adressierbaren Knoten angesprochen werden, die Adressenanzahl entspricht der einer 39-stelligen Dezimalzahl. Die einfachste Form einer IPv6-Adresse umfasst als Knotenadresse 128 Bits. Mittels eines Format-Präfixes (FP) sind bestimmte Adressformate voreingestellt. So die Formate für Unicast, Multicast und für einige protokollabhängige Adresserweiterungen.
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Prioritätsklassen in IPv6 für die
Verkehrsflusssteuerung ![]() |
Um eine optimale Durchleitung der Datenpakete sowie eine gesonderte Bearbeitung der Datagramme durch das Netz zu gewährleisten, gibt es für IPv4 Optionen und für IPv6 sogenannte optionale Erweiterungs-Header. Es handelt sich dabei um Header deren Reihenfolge festgelegt ist, die miteinander verkettet werden und dem IPv6-Header folgen. An Erweiterungs-Headern gibt es den Hop-by-Hop-Options-Header, Routing-Header, Fragment Header, Authentication Header, Privacy Header und den Destination-Options-Header. Erweitert werden kann der IPv6-Header um den Header von Internet Control Message Protocol, ICMPv6, für Fehlermeldungen und -behandlungen.
Der Status von IPv6 wird u.a in den RFCs 1881, 1887, 2375 und 2462 beschrieben, die Adressstruktur in RFC 2373 und RFC 2374.





