ICMP (Internet control message protocol )

ICMP-Protokoll

Das Internet Control Message Protocol (ICMP) ist ein Protokoll zur Übertragung von Statusinformationen und Fehlermeldungen von IP-, TCP- und UDP-Protokollen zwischen IP-Netzknoten.


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Aufbau des ICMP-Datenrahmens
Aufbau des ICMP-Datenrahmens lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Besonders Gateways und Hosts benutzen ICMP, um Berichte über Probleme mit Datagrammen zur Originalquelle zurückzuschicken. Die Meldungen des ICMP-Protokolls sind in zwei Klassen definiert: In Fehlermeldungen wie "DEE nicht erreichbar", Wegumleitung, Ressourcen nicht mehr nutzbar, Zeit abgelaufen und Parameterproblem, und in Informationsmeldungen wie Zeitmessung, Adressmaske, Router-Findung und Echo, um feststellen zu können, ob ein Bestimmungsort erreichbar ist und antwortet.

Das ICMP-Protokoll wird von IP wie ein Protokoll höherer Schichten behandelt und ist integraler Bestandteil des IP-Protokolls. Daher setzt sich der ICMP-Header auch aus einem IP-Header mit nachfolgenden ICMP-Daten zusammen.

Funktionsablauf beim ICMP-Protokoll
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Das Datenformat von ICMP kennt den ICMP-Typ (8 Bit), den ICMP-Code (8 Bit) und die ICMP-Prüfsumme (16 Bit), gefolgt von der ICMP-Meldung (224 Bit). Je nach Meldung werden weitere Datenfelder hinzugefügt. So beispielsweise bei der Meldung Parameter-Probleme das 1 Byte lange Pointer-Feld oder im Falle des Echo-Request das Identification-Feld (8 Bit) und das Datenfeld für die Sequence-Nummer (8 Bit). Im Falle des Timestamp-Request addieren sich weitere drei vier Byte Datenfelder für den Timestamp hinzu: Originate Timestamp (4 Byte), Receive Timestamp (4 Byte) und Transmit Timestamp (4 Byte). Ähnliches gilt für die Bestimmung von Routern.

Das ICMP-Protokoll ist in RFC 792 veröffentlicht.

Querverweise von ICMP (Internet control message protocol ) nach:

Querverweise nach ICMP (Internet control message protocol ) von: