IR-Detektor (Infrarot-Detektor)
infrared detector
Wie der Name Infrarot-Detektor schon sagt, detektieren IR-Detektoren Infrarotlicht (IR). Sie haben ein temperaturempfindliches Sensorelement aus Lithium-Tantalat (LiTaO3), das auf Temperaturänderungen reagiert und dabei eine elektrische Spannung generiert. Dieser Effekt der Pyroelektrizität tritt nur bei pyroelektrischen Kristallen auf. Bei den Infrarot-Detektoren befindet sich der temperaturempfindliche Sensor in einem metallischen Gehäuse um es gegen elektromagnetische Strahlung zu schützen. Entsprechende IR-Detektoren haben ihre höchste spektrale Empfindlichkeit im Wellenlängenbereich von etwa 1 µm und 20 µm. Je nach Anwendung werden mit einem Filterglas bestimmte Wellenlängen ausgefiltert. Bei Passive-Infrarot-Bewegungsmeldern (PIR) ist es der mittlere Infrarotbereich zwischen 7 µm und 15 µm.
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Temperaturempfindlicher
PIR-Sensor eines Bewegungsmelders, Foto. futurlec.com ![]() |
Die im Infrarotlicht arbeitenden Fotodioden können in Kombination mit IR-Wellenfiltern und Linsensystemen wie Selfoc-Linsen oder Fresnel-Linsen auch unterschiedliche Wärmestrahlungen über größere Entfernungen detektieren. Dadurch können Objekte mit unterschiedlichen Temperaturen unterschieden werden.
Es gibt bereits erste Entwicklungen von organischen Infrarot-Detektoren, die als Fotodioden-Arrays als Infrarot-Bildsensoren in der industriellen Bildverarbeitung eingesetzt werden.




