Induktivität
L (inductivity)
Die Induktivität (L) ist ein frequenzabhängiges, passives elektronisches Bauelement, dessen induktiver Widerstand mit steigender Frequenz zunimmt. Aus der Bezeichnung Induktivität geht das Prinzip der magnetischen Induktion bzw. Selbstinduktion hervor, auf dem Induktivitäten, also Spulen, basieren.
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Strom- und Spannungsverlauf an einer Induktivität
nach dem Anlegen einer Spannung ![]() |
Fließt in einer Spule ein Strom, so ändern sich die magnetischen Feldlinien im Rhythmus der des durchfließenden Stroms. Die magnetischen Feldlinien, die bei jedem Stromfluss auftreten, erzeugen in der Spule selbst eine Gegeninduktion oder Selbstinduktion. Eine solche Induktion wirkt einer Änderung des primären Magnetfeldes entgegen.
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Schaltzeichen für verschiedenen Induktivitäten und Formel für den induktiven Blindwiderstand ![]() |
Die Maßeinheit für die Induktivität ist das Henry (H), benannt nach dem amerikanischen Physiker (1797 bis 1878), das Henry wird in Volt-Sekunde/Ampere oder Ohm-Sekunde angegeben.
Der induktive Blindwiderstand (X(L)) einer Spule ist direkt proportional der Größe der Induktivität und der Frequenz, der Blindwiderstand steigt also proportional bei höheren Frequenzen an. Bei Gleichstrom entspricht der Widerstand einer Spule dem Leiterwiderstand.
International gibt es mehrere Schaltzeichen für Induktivitäten. In Deutschland werden in der Niederfrequenztechnik das linke Schaltzeichen und in der Hochfrequenztechnik das zweite von links benutzt.





