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Impedanz

Z (impedance)

Die Impedanz (Z) ist der Scheinwiderstand eines Zwei- oder Vierpols. Dieser setzt sich zusammen aus dem ohmschen Widerstand (R) und der Reaktanz (X), dem Blindwiderstand. Dabei handelt es sich um die frequenzabhängigen Widerstände der Induktivitäten und Kapazitäten. Generell ist die Impedanz "Z" eine komplexe, frequenzabhängige Größe, die aus einem realen und einem imaginären (j) Widerstand besteht und durch ihren Betrag "Z" und ihren Winkel "Phi" eindeutig bestimmt ist. Der Betrag errechnet sich nach Pythagoras aus der Wurzel der Summe der Quadrate der realen und der imaginären Anteile. Der Winkel Phi über den Tangens.


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Bestimmung der Impedanz aus dem Wirkwiderstand 
     und dem imaginären Blindwiderstand
Bestimmung der Impedanz aus dem Wirkwiderstand und dem imaginären Blindwiderstand lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bei Kabeln ist die Impedanz unabhängig von der Kabellänge und wird über die Quadratwurzel aus dem Verhältnis der Induktivität zur Kapazität errechnet. Beide Größen werden durch die Konstruktion des Kabels, durch die Maße von Innenleiter, Außenleiter, Dielektrikum und Schirmung, bestimmt. Die Induktivität ist direkt abhängig von der Dicke des Innenleiters, ein dickerer Innenleiter sorgt für eine geringere Induktivität, ein dünnerer für eine höhere. Die Kapazität ist vom Dielektrikum abhängig. Ein Dielektrikum mit einer höheren Dielektrizitätskonstante bzw. Permittivität verursacht eine Erhöhung der Kapazität, eine kleinere Dielektrizitätskonstante hat eine geringere Kabelkapazität zur Folge.

Ermittlung 
     der Impedanz aus dem ohmschen Widerstand und der Reaktanz
Ermittlung der Impedanz aus dem ohmschen Widerstand und der Reaktanz lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Impedanz wird in Ohm angegeben und ist bei Kabeln über weite Frequenzbereiche frequenzunabhängig. Mit steigenden Frequenzen wird die Impedanz zunehmend vom Leiterwiderstand bestimmt, bei dem sich der Skineffekt auswirkt. Bei aktiven Vierpolen (Verstärker, Repeater etc.) wird die Impedanz durch entwicklungstechnische Maßnahmen in der Eingangsschaltung festgelegt.

Der Kehrwert der Impedanz ist die Admittanz.

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