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ISDN-Datenrahmen

ISDN frame

In der ISDN-Rahmenstruktur des D-Kanal-Protokolls auf der Bitübertragungsschicht werden die zu übertragenen Bits der B-Kanäle und des D-Kanals in einem 48-Bit-Rahmen zusammengefasst. Die Rahmenlänge von 48 Bits entspricht einem Zeitrahmen von 250 Mikrosekunden bzw. einer Übertragung von 4.000 Rahmen pro Sekunde. Zu Beginn des Rahmens wird das Rahmenerkennungsbit (F-Bit) übertragen, gefolgt von einem Ausgleichsbit (L-Bit) und 8 B1-Bits. Das L-Bit dient als Ausgleichsbit am Ende einer Bitgruppe und vermeidet eine konstante Spannung, die bei der AMI-Codierung durch mehrere aufeinander folgende Einsen entstehen könnte. Die 8 B1-Bits bilden je ein Byte des ersten B-Kanals. Danach folgt nach einem erneuten Ausgleichsbit ein D-Bit für den D-Kanal und die 8 B2-Bits, die ein Byte des zweiten B-Kanals bilden.


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Das D-Bit wird im D-Echo-Kanal benutzt und von der Endeinrichtung in Richtung Netzabschluss NT gesendet. Die Endeinrichtung vergleicht das von ihr empfangene E-Bit mit dem zuvor gesendeten D-Bit und hört dadurch den D-Kanal ab.

Das A-Bit dient der Aktivierungsprozedur und wird wie das E-Bit nur vom Netzabschluss hin zur Endeinrichtung gesendet. Das S-Bit und M-Bit sind Füllbits, die als binär 0 definiert sind. Das FA-Bit ist ein zusätzliches Rahmenbit, das von der Endeinrichtung hin zum Netzabschluss gesendet wird. Das N-Bit bildet den invertierten Wert des FA-Bits und wird vom Netzwerkabschluss zur Endeinrichtung gesendet. Die Endeinrichtung leitet den Sendetakt vom empfangenen Datenstrom ab, wodurch ein 2-Bit-Offset entsteht.

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