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IO-Link

IO-Link ist ein standardisiertes Kommunikationskonzept für die Feldebene über das intelligente Sensoren und Aktoren miteinander kommunizieren. Als Industriestandard für die Automatisierung wird mit IO-Link eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung realisiert über die die angeschlossenen Feldgeräte seriell und im halbduplex ihre Daten austauschen.


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Das IO-Link-Konzept bedient sich einer Spannungsmodulation von 0 bis 24 V auf der sogenannten C/Q-Leitung und übertragt in Form von Telegrammen bereits digitalisierte Analogwerte, die +/-10 V oder 4 m A bis 20 mA entsprechen können. Zudem sind die meisten Werte, die übertragen werden, einheitenbehaftete Messwerte der Sensoren. Bei dem Konzept handelt es sich um ein Sensor-Aktor-Netzwerk, das aus den Feldgeräten, den Sensoren und Aktoren, und dem IO-Link-Master besteht, die ihre Signale über ein ungeschirmtes 3-adriges Sensor-/Aktor-Kabel übertragen. Beschrieben werden die Sensoren und Aktoren mit der IO-Link Device Description (IODD). Der IO-Link-Master kann mehrere Ports haben, an die jeweils nur ein IO-Link-Gerät (Slave) angeschlossen wird. Üblicherweise werden die IO-Link-Geräte über M12-Stecker an den Master angeschlossen.

Der IO-Link-Master bildet die Schnittstelle zu den übergeordneten speicherprogrammierbaren Steuerungen. Die IO-Link-Geräte übertragen ihre Kenndaten und Parameter über das IO-Link-Protokoll und können über den IO-Link-Master die Parameter ändern. Die Master unterscheiden in der Anschlusstechnik zwei Portkonstellationen: Typ A und Typ B. Während bei Typ A die Funktion des Kontaktes von Pin 2 des 5-poligen M12-Steckers vom Hersteller definiert werden kann, können an Typ B nur Geräte mit spezieller Spannungsversorgung angeschlossen werden.

Beim digitalen IO-Link wird die analoge Signalübertragung durch Digitalsignale ersetzt. Dadurch können die Signale auch ohne Beeinträchtigung durch Störsignale über größere Entfernungen übertragen werden.

http://www.io-link.com

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